PRESSEARTIKEL VOM GEWERBENETZ MODAUTAL

vom 20. November 2012
Info-Abend des GewerbeNetzes bietet viel Interessantes
 
Der vierte Info-Abend des GewerbeNetzes Modautal am Mittwoch, 14. November 2012, im Gasthaus Schützenhof in Allertshofen ist zu einem Highlight bei allen Fragen des Online-Marketings geworden. Referent Andreas Burk, selbst seit 1996 zunächst im Katalog-, dann im Internethandel aktiv, machte deutlich, dass das Online-Geschäft für viele Unternehmen bereits zum meist genutzten Vertriebsweg geworden sei. Unter der Überschrift "Internet – Chance für alle – wie regionale Gewerbetreibende das Medium für sich nutzen können" erläuterte Burk Chancen und Risiken des Online-Handels.
 
Burks Ausgangsthese, "als Gewerbetreibender brauche ich einen Internetauftritt – damit basta", ließ wenig Raum für Interpretation. Der Vertriebsspezialist erläuterte aber auch, warum er so rigoros diese Meinung vertritt. Hauptgrund sei die ultimative Erreichbarkeit, die das Internet allen Kunden biete. Die Vorbereitung auf eine Kaufentscheidung finde außerdem zunehmend häufiger online statt und wenn man da als Anbieter nicht existiere, verschlechtere dies die Chancen auf Umsatzzuwächse dramatisch. "Sie verzichten auf Kunden, so einfach ist das. Wenn Sie das für sich in Kauf nehmen, ist das natürlich in Ordnung, Sie sollten es nur wissen", so Burks klare Position.
 
Die Möglichkeit, über Trackingmessungen und Rückläufe beim Nutzungsverhalten Interessensschwerpunkte der Onlinekunden zu erfahren, sei ein weiterer Vorteil des Vertriebssystems. Dabei betonte Burk, nicht jede Spielform im weltweiten Netz sei für regionale Anbieter zwingend notwendig. Plattformen wie eBay oder Amazon könnten je nach Produktpalette Sinn machen, müssten dies aber nicht zwangsläufig tun. Ähnlich verhalte es sich mit der Präsenz auf sozialen Plattformen. Burk wörtlich: "Um bei der jungen Zielgruppe ernstgenommen zu werden, um Bekanntheit zu steigern und Emotionen zu transportieren, sind Facebook, Xing, Twitter und Co gute Vehikel und sollten genutzt werden, noch geht es aber auch ohne eigenen Auftritt". Es könne aber sein, so Burk weiter, dass sich dies in den kommenden Jahren durch das Nutzerverhalten so ändere, dass ein Verzicht immer weniger Sinn mache.
 
Gegen Ende seines rund 45minütigen Vortrags mit Powerpoint-Unterstützung widmete sich der Referent vor etwa zwei Dutzend Zuhörern interessanten Details des Internetmarketings. So biete etwa ein besonderer Online-Strichcode, der sogenannte QR-Code, die Möglichkeit, wichtige Daten zum Unternehmen für Smartphones und Tablet-PC’s mobil in Sekundenschnelle sicht- und speicherbar zu machen. Ebenso seien Funktionen wie Filial- oder Geschäftsroutenfinder für den einen oder anderen Kunden bei der Suche sinnvoll. "Wir müssen uns darauf einstellen, dass das Kaufverhalten vieler Kunden in der Zukunft noch viel mehr von Spontaneität und Impulsverhalten geprägt sein wird", sagte Burk.
 
"Mit einem marktfähigen Internetauftritt und einigem Wissen um die Möglichkeiten des Mediums sind wir für die Herausforderungen des Marktes besser gewappnet". Wenn der einzelne Unternehmer sich in diesem Bereich aber nicht einarbeiten und engagieren wolle, so gebe es auch in Modautal genügend Spezialisten, die professionell und kenntnisreich alle Aufgaben erledigen könnten. "Oftmals kostet das unter dem Strich wesentlich weniger als viele denken, bringt aber sehr viel". Außerdem könne man sich der Entwicklung – ob man sie nun möge oder nicht - ohnehin nicht verschließen und werde deshalb in Kürze gezwungen sein zu reagieren. "Dann können Sie es auch gleich machen und bei den Vorderen dabei sein, anstatt dann zu beginnen, wenn alle anderen schon einen Wissensvorsprung haben", so Burk abschließend.

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